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Die
Richard-Rother-Realschule Kitzingen führte zum Schuljahr 2006/07 das
Fachraumsystem konsequent für alle Fächer ein.
Das Fachraumsystem, das – wie in den meisten Schulen in Bayern – auf einige
Fächer beschränkt war (z. B. Physik, Chemie, Werken, Textverarbeitung,
Hauswirtschaft, Textilarbeit, Sport), wurde auf alle Fächer ausgeweitet. Das
heißt, auch die übrigen Fächer wie Deutsch, Englisch, Mathematik usw. werden
in speziell eingerichteten Fachräumen unterrichtet.
Lehrer und Räume sind einander fest zugeordnet, die Schüler besuchen je nach
Fach und Lehrer die entsprechenden Unterrichtsräume.
Begründung
Dieses Prinzip ist nach Meinung der Schulleitung, des Lehrerkollegiums und
der Eltern nötig, um einen zeitgemäßen, innovativen Unterricht für alle
Fächer zu ermöglichen. Der Lehrplan fordert in allen Fächern
handlungsorientierten und gruppendynamischen Unterricht.
Für einen solchen modernen Unterricht müssen die Gestaltungsmöglichkeiten
der Zimmer für die einzelnen Fächer unterschiedlich sein. Auch die
medientechnische Ausstattung der Räume ist nach fachspezifischen
Gesichtspunkten ausgelegt. Zum Beispiel ist die geforderte Steigerung des
Hörverständnisses in Englisch und Französisch nur möglich, wenn diese Räume
mit den nötigen Beschallungsanlagen ausgestattet werden.
Dagegen ist z. B. ein zeitgerechter Mathematikunterricht nur in Verbindung
mit entsprechen-den Computerarbeitsplätzen denkbar. Ähnlich unterschiedliche
Kriterien gelten für alle Fächer.
Vorteile
• Für
den Unterricht sind stets alle Medien und Hilfsmittel griffbereit und
funktionstüchtig.
• Verbesserung
der Unterrichtsqualität, da flexibles und zielorientiertes Arbeiten
ermöglicht wird.
• Steigerung
der Motivation und Kompetenz der Lehrkräfte, die für Ihren Fachraum verantwortlich sind.
• Pflegliche
Behandlung der Räume und deren Einrichtung, da sich die Schüler nie alleine
im Raum aufhalten.
• Einem
Fachraum adäquate Gestaltung der Wände.
• Die
„Bewegte Schule“ steigert die Motivation und Konzentration der Schüler und
gibt ausreichend Zeit zum
Umschalten von Fachstunde zu Fachstunde.
Begleitende Maßnahmen
• Spinde für alle
Schüler, damit sie ihre Garderobe und unnötige Schulsachen deponieren
können.
• Fachraumregeln
müssen den Lehrkräften und den Schülern bewusst sein (Hausordnung).
• Die
Stundenplanorganisation muss auf das Prinzip Rücksicht nehmen.
• Klassenpinnwand
im Raum des Klassenleiters.
• In
Vertretungsstunden findet ein geregelter Unterricht statt.
Fachraumregeln
Kein Schüler ist ohne Lehrkraft im
Fachraum!
•
Die Klassen
warten auf ihre Lehrkraft vor dem Fachraum.
•
Auch bei
offener Fachraumtüre betreten die Schüler den Fachraum erst mit Eintreffen
der zuständigen Lehrkraft.
•
Erscheint eine Lehrkraft nicht rechtzeitig zum Unterricht, wird dies
unmittelbar nach Stundenbeginn durch den
Klassensprecher im Schulsekretariat gemeldet.
• Beim Verlassen
schließt die Lehrkraft den Fachraum ab.
• Der Wechsel
zwischen den Fachräumen muss unverzüglich auf dem kürzesten Weg erfolgen.
•
Für Sauberkeit
und Ordnung in den Fachräumen sind die Lehrkräfte zusammen mit ihren Klassen
verantwortlich.
•
Für jede Klasse
liegt im Fachraum ein Sitzplan auf. Ordnungs- und Tafeldienst sind
namentlich im Tagebuch vermerkt.
•
Die Schüler
melden zu Beginn der Stunde eventuelle Verunreinigungen an ihren Plätzen.
•
Am Ende jeder
Unterrichtsstunde ist die Tafel zu löschen und die nötige Ordnung für die
nächsten Klassen
herzustellen.
•
Abfall ist nach
Papier und Restmüll (Papiertaschentücher gehören in den Restmüll!) in den
entsprechenden Behältern
zu trennen.
•
Am Ende des
Vormittagsunterrichts sind die Stühle auf die Schülertische zu stellen. Die
Fenster sind zu schließen.
•
Auf die
sinnvolle Verwendung elektrischer und thermischer Energie ist zu achten. |